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Datenpanne melden

Wenn Sie den Verdacht hast, dass personenbezogene Daten unbefugt weitergegeben, verloren oder verändert wurden — egal ob aus Versehen oder durch Angriff — müssen Sie das sofort melden. Nicht morgen, nicht nach Feierabend. Sofort.

  • E-Mail an falsche Person mit Kundendaten
  • USB-Stick verloren, der Kundenliste drauf hatte
  • Laptop geklaut (auch wenn passwortgeschützt)
  • Mail-Anhang mit der falschen Datei weitergeleitet
  • Verdacht auf Hackerangriff — komische Mails im Postfach, Login von fremder IP
  • Passwort versehentlich preisgegeben (Screenshot, vorgelesen, ausgeplaudert)
  • Cloud-Datei öffentlich geteilt statt nur Teamintern
  1. Klicken Sie oben in der Sidebar: 🚨 Datenpanne melden (oder direkt /melde)
  2. Kurzes Formular:
    • Was ist passiert (in eigenen Worten)
    • Wann genau (Datum + Uhrzeit, falls bekannt)
    • Welche Daten / Personen sind betroffen (falls bekannt — sonst “weiß nicht” reicht)
  3. Absenden → Ihr DSB bekommt sofort Push-Benachrichtigung.
  • Telefon an Ihren DSB — Nummer steht in der Schulungs-Einladungs-Mail.
  • Mail an die interne Datenschutz-Adresse.

Auch wenn DU den Fehler gemacht hast: Melden ist die richtige Reaktion. Das HinSchG schützt Sie vor Repressalien. Verschweigen macht’s schlimmer (für die Firma + für Sie persönlich).

  • DSB prüft, ob’s eine Datenpanne im DSGVO-Sinne ist.
  • Falls ja: 72-h-Frist zur Behörden-Meldung startet (das macht der DSB, nicht Sie).
  • Sie werden evtl. nochmal kontaktiert für Details.

Wenn z.B. eine Mail an falsche Adresse: versuche, sie zurückzurufen (Outlook „Nachricht zurückrufen”) + Empfänger anrufen + ihn bitten zu löschen.

Wenn Laptop gestohlen: Passwörter ändern (Mail, alle wichtigen Accounts).

Wenn Cloud-Datei öffentlich: Sharing-Link sofort widerrufen.

  • Lieber 10× falsch melden als 1× zu spät — Ihr DSB sortiert dann.
  • Schnelligkeit zählt — die 72-h-Behörden-Frist läuft ab dem Moment, wo IRGENDJEMAND in der Firma was bemerkt hat. Auch Sie.
  • Sprich nicht öffentlich darüber bevor’s geklärt ist — gerade nicht in sozialen Medien.