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Asset-Register

Asset-Register Liste

Bevor Sie schützen kannst, müssen Sie wissen WAS. Das Asset-Register ist die Grundlage des ganzen ISMS — alles andere baut darauf auf.

Hugo unterscheidet 6 Klassen:

  1. Hardware — Server, Laptops, Drucker, IoT-Geräte, Netzwerk-Komponenten
  2. Software — Anwendungen, Betriebssysteme, Datenbanken, Cloud-Dienste
  3. Information — Datenbestände (Kundenstamm, Produktionsdaten, Verträge, Source-Code)
  4. Personen — kritische Rollen (Geschäftsführer, IT-Admin, Hauptkundenbetreuer)
  5. Prozesse — kritische Geschäftsprozesse (Bestellung, Auslieferung, Rechnungsstellung)
  6. Sonstiges — alles was nicht passt (Strom, Klima, physisches Gebäude)

Klicken Sie ”+ Asset”. Pro Asset geben Sie an:

  • Name
  • Klasse
  • Kategorie (innerhalb der Klasse, z.B. “Laptop” / “Server” / “VM”)
  • Verantwortlicher (Mitarbeiter, der dafür zuständig ist)
  • Standort (physisch oder logisch)
  • Schutzbedarf — wird im nächsten Baustein festgelegt
  • Verknüpfte Risiken / Maßnahmen (kommen später automatisch)

Hugo kann Microsoft-365-Sync machen → alle Endgeräte + Lizenzen + User werden automatisch als Assets angelegt (Sie müssen nur einmalig OAuth-Zugriff geben). Spart Tage.

Ebenfalls möglich: Cloud-Konten (AWS, Azure, GCP), Netzwerk-Scan, CMDB-Import.

  • Kritische Assets — Schutzbedarf hoch
  • Veraltete Verantwortlichkeit — letzter Review > 12 Monate
  • Off-Boarding-Lücken — User nicht mehr im Unternehmen, aber Asset noch zugewiesen
  • Nicht alles aufnehmen — der Bürostuhl ist kein Asset im ISMS-Sinne. Faustregel: Was Sicherheitsbedeutung hat.
  • Mit Verantwortlichen sprechen — Sie als Compliance-Officer kennst nicht alle Systeme. IT-Admin, HR, Buchhaltung müssen je ihre Assets bestätigen.
  • Granularität: “Alle Bürorechner” als ein Asset reicht — nicht jeden einzeln aufnehmen, sondern als Klasse mit Stückzahl.