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Hugo Phish — Betriebsrat & Datenschutz

In Deutschland scheitern Phishing-Programme selten an der Technik, sondern am Betriebsrat. Hugo Phish ist dafür gebaut.

Auswertung nach Abteilungen mit dem Hinweis „Gruppen ab 5 Personen (kleinere werden aus Datenschutzgründen nicht ausgewiesen)“ und dem Kasten „Einzelauswertung ist im Betriebsrats-Modus abgeschaltet“, der erläutert, dass die Sperre in der Datenbank erzwungen und keine Einstellung der Oberfläche ist

Eine Phishing-Simulation erfasst Verhaltensdaten und ist damit eine technische Einrichtung im Sinne des § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. In mitbestimmten Betrieben ist sie ohne Betriebsvereinbarung angreifbar. Unter Berichte & Dokumente finden Sie eine Muster-Betriebsvereinbarung zum Download.

  • Anonym (Betriebsrats-Modus, Voreinstellung): Auswertungen nur in Gruppen ab 5 Personen. Kein Administrator sieht, wer geklickt hat. Diese Sperre ist in der Datenbank umgesetzt.
  • Pseudonym: Admins sehen stabile Pseudonyme; die Auflösung wird protokolliert.
  • Offen: namentliche Auswertung — nur bei dokumentierter Betriebsvereinbarung oder betriebsratslosem Betrieb.

Ein Klick hat nie arbeitsrechtliche Folgen. Wer wiederholt hereinfällt, erhält ausschließlich zusätzliche Schulung — nie eine Meldung an Vorgesetzte.

Verarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i. V. m. § 26 BDSG; Pflicht zu Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO; für Krankenhäuser § 391 SGB V. Die Muster-Dokumente sind Vorlagen und ersetzen keine Rechtsberatung — bitte betriebsindividuell abstimmen.

Die Sperre gilt für Auswertungen, nicht für die eigene Auskunft: Jeder sieht unter Mein Stand seine eigenen Zahlen — und niemand sonst. Das ist zugleich die Auskunft nach Art. 15 DSGVO.

Ansicht „Mein Phishing-Stand“ mit dem Zusatz „Ihre persönliche Auskunft (DSGVO Art. 15) — nur Sie sehen diese Daten“: erhaltene Tests, gemeldet, geklickt und der eigene Resilienz-Index, dazu der Hinweis, dass ein Klick auf eine Testmail nie arbeitsrechtliche Folgen hat