Awareness-Kunden anlegen
Security-Awareness besteht aus zwei Teilen: Schulungen, die Ihre Kunden-Beschäftigten
absolvieren, und Übungs-Mails, die messen, ob das Gelernte im Alltag ankommt. Beides läuft
auf app.fraghugo.de; Ihr Kunde bekommt einen eigenen Zugang und Sie sehen den Stand in der
Mandanten-Konsole.
Was Sie brauchen
Abschnitt betitelt „Was Sie brauchen“| Angabe | Warum |
|---|---|
| Firmenname | steht auf jedem Nachweis, den der Kunde später vorlegt |
| Kundennummer aus Ihrer Abrechnung | ohne sie lässt sich die Zeile im Monatsexport nicht importieren |
| Zahl der Beschäftigten mit dienstlicher E-Mail-Adresse | das ist die Zahl der Plätze und zugleich die Rechnungsgrundlage |
| Stufe: Standard oder Programm | Programm gibt es ab 26 Beschäftigten |
| E-Mail einer Ansprechperson beim Kunden | optional — ohne sie entsteht kein Kunden-Login, und Sie betreuen allein |
Zur Zahl der Plätze: Gemeint ist jede Person mit einem dienstlichen Postfach, nicht nur die mit verwaltetem Gerät. Ein Angriff trifft jedes Postfach. Sprechen Sie diese Zahl vorher mit dem Kunden ab — sie steht später auf der Rechnung.
Was die beiden Stufen unterscheiden
Abschnitt betitelt „Was die beiden Stufen unterscheiden“Standard enthält den Schulungskatalog und Übungs-Mails; Sie stoßen die Übungen über die Konsole an.
Programm enthält zusätzlich den Autopiloten (die Übungen laufen quartalsweise von selbst), den adaptiven Schwierigkeitsgrad, den Betriebsrats-Modus mit protokollierter Anonymität, das Audit-Paket als PDF und den Quartalsbericht. Ab 26 Beschäftigten ist das die sinnvollere Wahl, weil ab dieser Größe niemand mehr Lust hat, Kampagnen von Hand zu starten.
Wie es abläuft
Abschnitt betitelt „Wie es abläuft“- Sie melden den Kunden. Bei kjello geschieht das automatisch, sobald der Tenant auf Security+ steht. Für alle anderen Kunden legen wir ihn an — Angaben aus der Tabelle oben genügen.
- Die Beschäftigten bekommen eine Einladung per E-Mail mit einem Anmeldelink. Kein Passwort, kein Kunden-Aufwand. Bei mehr als 200 Personen geht die Einladung gestaffelt raus, damit der Mailserver des Kunden nicht dichtmacht.
- Vor der ersten Übung prüfen wir die Zustellung. Solange die Prüfmail nicht ankommt, versendet die Plattform keine Übungs-Mail. Das ist Absicht — siehe Zustellung sicherstellen.
- Die erste Übung läuft frühestens zwei Wochen nach der Einrichtung, damit das Allowlisting vorher steht.
Was der Kunde danach hat
Abschnitt betitelt „Was der Kunde danach hat“- Einen Schulungskatalog mit über 30 Modulen und monatlich einer neuen Lektion.
- Nachweise je Person, die er bei einer Prüfung vorlegen kann.
- Eine Melde- und Klickrate, die zeigt, ob die Sensibilisierung wirkt — als Beleg für die Wirksamkeitsprüfung nach Art. 32 Abs. 1 lit. d DSGVO.
- Bei der Programm-Stufe zusätzlich einen Quartalsbericht, der ohne Zutun ankommt.
Wir sagen nicht „rechtssicher” und nicht „abmahnsicher”. Was das Produkt tut, ist den Nachweis unterstützen — und das ist in einer Prüfung genau das, worauf es ankommt.
Wer was sieht
Abschnitt betitelt „Wer was sieht“Sie sehen in der Mandanten-Konsole Zahlen je Organisation: Abschlussquote, Melderate, belegte Plätze, Zustellstatus. Sie sehen nie, welche einzelne Person auf eine Übungs-Mail geklickt hat — auch nicht bei Ihren eigenen Kunden. Diese Grenze ist der Grund, warum Betriebsräte der Sache zustimmen, und sie gilt ohne Ausnahme.